Kann man süchtig vom Training werden ?

Kann man abhängig vom Gewichte stemmen werden ?

JA! Die Frage nach dem „Wie“, ist aber wesentlich entscheidender bei solchen Behauptungen.

Falls Training wirklich pathologische Spuren annimmt, kann man keineswegs mehr von Gesund sprechen. Denn als nächstes handelt es sich um eine Bewegungsabhängigkeitserkrankung, die im Regelfall ebenso von Nahrungsaufnahmekrankheiten wie Bulimie oder Magersucht gefolgt wird.

Ein solches Martyrium ist keine Seltenheit! Riesige drei % Bevölkerung in der Bundesrepublik sind davon erkrankt. Die Abhängigen, die an den Folgen knabbern, überblicken oft nicht, welche Dimensionen die Krankheit bereits angenommen hat. Sie sind Untertanen von sich selbst und gezwungen im Schrankspiegel nach potentiellen Defiziten zu forschen.

Jeden Morgen gehen sie heißhungernd vor den Spiegel und hämmern sich ein, dass die bisherige Strapaze immernoch nicht genügend war. Jene Leute sind wie der Vollstrecker mit der Triebwaffe, als auch der Fronarbeiter mit den Wunden.

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Krater, welche wir eigenhändig beheben müssen!

Die Gründe einer solchen Krankheit sind in der Regel Minderwertigkeitsgefühle und Defizite, die auf ebendiese schädliche Modalität ausgeglichen werden sollen. Darüber hinaus sorgt das Vollbringen von Sportleistungen für affirmative Empfindungen, wie zum Beispiel Glück und für das Ausschütten von Neuro-Transmitter, was gesamt zu Glücksgefühlen führt.

Jener Verlauf ist dafür zuständig, dass sich die gemäße Abhängigkeitserkrankung überhaupt formen kann. Dass der Sport selber Bock machen soll, rückt in den Background. Indessen ist ein astronomisches Kraftsportpensum sowieso hindernd, da Muskeln nur in den Funkstillephasen wachsen. Innerhalb des Gewichthebens werden nur Anregungen erstellt.

Ausschweifende Trainingsphasen müssen trotz allem unbedingt geblockt werden…

Das Problem ist absolut keinesfalls nur mit Warnungen und Möglichkeiten abgefrühstückt. Zu den charakteristischen Auswirkungen von ungehaltenem Training gehören z. B. Bibbern, Traurigkeiten, Magenweh, Schuldgefühlen, Kopfschmerzen, Nervosität, Nachtruhestörungen, Angstgefühlsgefühlen, Erschöpfungsgefühlen, kontinuierlicher Anspannung, Knochenverbrauch, Hormonstörungen, Fokussierungsproblematiken, Verstimmung, sozialer Abkapselung und einem angeschlagenen Immunsystem.

Dies wird so weit gehen, dass der Korpus über kurz oder lang zusammen bricht.

Folglich wird Training wirklich zu Mord! Um dieses Verhalten zu meiden, sollte also nur 4-5x je Woche in etwa 30-60 Minuten gestählt werden. Mittendrin müssen dem Leib zufriedenstellende Ruheperioden geschenkt werden. Die Art des Sports sollte entsprechend auf die jeweilige Person und den persönlichen Trainiertheitszustand zugeschnitten sein. Das Ganze darf durch eine gut durchdachte, ausgewogene Ernährungsplanung optimiert werden.